Monatsthema: Herkunftszeichen Schweizer Holz

02. Januar 2020
Herkunftszeichen Schweizer Holz

Alles Holz, welches in der Schweiz gewachsen ist und hier verarbeitet wird, darf das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» (HSH) tragen. Das rote Label ist quasi der Schweizer Pass für einen der wenigen Rohstoffe, die unser Land hervorbringt. Das Label ist auf dem Produkt selber und auf Rechnungen sowie Offerten zu finden.

Ist ein Produkt aus verschiedenen Hölzern zusammengesetzt, müssen mindestens 80% des Holzes aus der Schweiz stammen. Die übrigen 20% müssen aus Ländern oder Regionen mit vergleichbaren Produktionsbedingungen kommen. Das Herkunftszeichen wird in der ganzen Holz-Kette eingesetzt: Vom Forstbetrieb über die Sägerei und den Schreiner bis zum Detailhändler.

Gibt es Kontrollen für das «Herkunftszeichen Schweizer Holz»?

Primär setzt das Herkunftszeichen auf die Eigenverantwortung der Anbieter, denn man kennt sich und verfolgt dieselben Ziele. Die Lignum kontrolliert die Labelverwendung mit Stichproben. In naher Zukunft werden auch unabhängige Kontrollen von Dritten durchgeführt, damit das Label glaubwürdig und transparent bleibt.

Was sind die Vorteile, wenn ich Holz mit dem Herkunftslabel kaufe?

Zugegeben, äusserlich sieht Schweizer Holz nicht besser aus, aber es verfügt über unübertreffliche innere Werte. Denn Sie wissen: Das Produkt in Ihren Händen oder das Holz in Ihrem Haus wurde nicht weit transportiert, was Energie spart. Sie sind damit Teil eines regionalen Wirtschaftskreislaufes. Die Fachleute haben den Rohstoff qualitativ sorgsam verarbeitet und zu guter Letzt: Sie wissen, woher er kommt – aus dem Schweizer Wald. Dank Holznutzung bleibt der Wald fit und stabil.

Wer darf das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» führen?

Das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» ist ein eingetragenes und geschütztes Markenzeichen. Es steht allen Betrieben der Holzkette vom Wald über Sägereien und Holzbauer bis hin zu Schreinereien offen. Voraussetzungen sind die Kontrollen des Warenflusses im Betrieb sowie eine lückenlose Dokumentation der Holzmengen. Dazu meldet sich der Betrieb bei der HSH-Geschäftsstelle an und erhält eine Registriernummer.

Wer profitiert wirtschaftlich, wenn ich Produkte mit dem Herkunftszeichen kaufe?

Sie stärken damit die einheimische Waldwirtschaft, die unter dem starken Franken leidet, denn die Produktion des Rohstoffes Holz lässt sich nicht einfach ins Ausland verlegen. Ihr Entscheid für das Schweizer Holz stützt die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Holzwirtschaft und sichert dort Arbeitsplätze.

Quelle: Schweizer Holz

Die Geschichte vom Seestern und dem kleinen Unterschied

06. Dezember 2019

Eine Geschichte von William Ashburne

Ein alter Mann geht bei Sonnenuntergang den Strand entlang. Er beobachtet vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhebt und ins Meer wirft. Er holt ihn schließlich ein und fragt ihn, warum er das denn tue. Der junge Mann antwortet, dass die gestrandeten Seesterne sterben, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben. „Aber der Strand ist kilometerlang und tausende Seesterne liegen hier. Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?“, sagt der alte Mann. Der junge Mann blickt auf den Seestern in seiner Hand und wirft ihn in die rettenden Wellen. Er schaut den alten Mann an und sagt: „Für diesen hier macht es einen Unterschied.“

In dem Sinne wünschen wir Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

Spatenstich «Fischermätteli»

21. November 2019

Zusammen mit Behörden, Käufern, Planern, Unternehmern, geladenen Gästen und den Medien durften wir am 21. November 2019 den symbolischen Spatenstich feiern und auf den Baustart anstossen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

Monatsthema: Schweizer Holz – nachhaltig und ökologisch

01. Oktober 2019

Es gibt keinen besseren Baustoff
Die Strüby-Unternehmungen nutzen pro Jahr rund 20 000 Kubikmeter Holz aus Zentralschweizer Wäldern. Das Unternehmen kauft direkt bei den Waldbesitzern ein und lässt das Holz in der Region sägen und verleimen, bevor es weiterverarbeitet wird. Das einheimische Holz und die kurzen Wege führen zu einer hervorragenden Bilanz im Bereich der grauen Energie.

Holz ist ein Rohstoff, der stetig nachwächst
Dies ist ein unschätzbarer Vorteil gegenüber zahlreichen anderen Baustoffen. Schweizer Wälder werden seit über 100 Jahren nachhaltig bewirtschaftet. Heute gilt: Es wächst etwa zweimal mehr Holz in der Schweiz nach, als gesamthaft genutzt wird. Der Jahresbedarf der Strüby-Unternehmungen wächst in nur einem Tag in Schweizer Wäldern wieder nach.

Holz ist CO2-neutral. Wer mit Holz baut, schützt die Umwelt
Unsere Wälder binden CO2 und wandeln es in Sauerstoff um. Wird Holz rezykliert (zum Beispiel als Brennholz), gibt es nicht mehr CO2 ab, als wenn es ungenutzt im Wald liegen gelassen wird. Jedes verbaute Holz bindet somit CO2. Wer mit Holz baut, schützt die Umwelt. Bauen mit Holz ist gelebte Nachhaltigkeit.

Lokaler Rohstoff – lokale Wertschöpfung
Ein weiteres Plus für die Umwelt: Holz ist einer der wenigen nachwachsenden Rohstoffe, die lokal genutzt und verarbeitet werden. Bei allen Stationen seiner Weiterverarbeitung schafft es lokale Arbeitsplätze – ohne lange Transportwege. Die Strüby Holzbau AG ist mit dem Herkunftszeichen Schweizer Holz zertifiziert und garantiert somit, dass mindestens 80 Prozent des Holzes aus Schweizer Wäldern stammen.

Hervorragender Wärmeschutz
Holz ist ein schlechter Wärmeleiter und durch seine Beschaffenheit ein hervorragender Wärmeschutz im Winter und im Sommer. Im Holz sind die Zellen mit Luft gefüllt. Damit wird dieses Material – anders als beispielsweise Stein oder Beton – zu einem trägen Wärmeleiter. Die Temperaturschwankungen sind verzögert. So ist die Energieeinsparung beim Bauen und beim Wohnen durch eine gute Wärmedämmung im Holzhaus natürlich gewährleistet.

Raumklima mit Wohlfühlfaktor
Der natürliche Baustoff Holz wirkt auf uns angenehm und beruhigend. Allgemein sorgt dieses Material mit seinen Eigenschaften für ein gesundes Raumklima, eine optimale Luftfeuchtigkeit und einen hohen Wohlfühlfaktor. Holz verbreitet Behaglichkeit und entspricht so dem Bedürfnis des Menschen nach Wohlbefinden.

Dauerhafte Holzkonstruktionen
Holz besticht durch seine Langlebigkeit. Jahrhundertealte, völlig intakte Holzbauten in unserer Region zeugen von der Langlebigkeit von Holzkonstruktionen. Holzhäuser sind gerade durch den « flexiblen » Baustoff belastbar und bleiben unverändert schön. Dank dem Trennsystem kann bei Bedarf die Gebäudetechnik später erneuert werden, ohne die Konstruktionsebenen zu tangieren.

Schall- und Brandschutznormen garantiert
Die Schallschutzwerte haben einen grossen Einfluss auf den Wohnkomfort. Im hauseigenen Schall-Labor testen die Ingenieure von Strüby ihre Innovationen. Die massgebenden SIA-Normen werden dank dem grossen Know-how problemlos erreicht. Weil die Standfestigkeit von Holz selbst bei extremen Temperaturen erhalten bleibt, sind auch Hochhäuser aus Holz heute sehr gut realisierbar.

Kurze Bauzeit dank Trockenbauweise
Dank den im Produktionszentrum in Root LU vorgefertigten Holzelementen und der Trockenbauweise kann die Strüby Holzbau AG mit ihrem Elementbausystem eine kurze Rohbauzeit gewährleisten. Die Gebäudehülle ist innert kürzester Zeit überdacht und somit vor Regen geschützt. Die Austrocknungszeit und die damit verbundenen Folgeschäden entfallen.

Tragkraft und Gewicht
Beeindruckendes leistet Holz im Verhältnis zu seinem Gewicht. Es ist leicht und stabil zugleich. Die hohe Tragkraft und Belastbarkeit ermöglicht nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. Diesen Vorteil können Holzbauten gerade bei Aufstockungen, Umbauten und Renovationen sowie schwierigen Baugrundverhältnissen optimal nutzen.

Recycling für Holz – ganz einfach
Beim Recycling bietet das Holz ebenfalls einige Vorteile. Wenn ein Holzbau abgebrochen oder umgebaut werden muss, können die einzelnen Bauteile einfach demontiert und umgehend wieder verwendet werden. Wenn das Holz nicht mehr als Baustoff dient, ist die Entsorgung problemlos und CO2-neutral, z. B. als Energieholz.

Schweizer Holz als Imageträger
Bauen mit Holz erfüllt die ökologischen Aspekte und bietet gleichzeitig eine hohe Wohnqualität und Ästhetik mit umweltfreundlichen Materialien. Aus Erfahrung geniesst das Naturprodukt Holz und dementsprechend auch Bauten aus Holz bei den Nutzern viel Sympathie. Das wirkt sich auch bei der Vermarktung von Holzbauten positiv aus.

Monatsthema: Prozess und Kosten

02. August 2019
Kostengenauigkeit

Bei der Holzsystembauweise werden alle Kosten von Beginn an detailliert erfasst. Dank der präzisen Planung und einem sehr hohen Vorfertigungsgrad erleben Sie keine kostspieligen Improvisationen auf der Baustelle.

Herstellung der Gebäudehüllen, Qualitätskontrollen

Die Herstellung der Gebäudehüllen in der Fertigungshalle mit der anschliessenden Montage vor Ort durch das ausgebildete Team erlaubt eine lückenlose Qualitätskontrolle.

Kurze Bauzeit

Der Holz-Systembau hat sich längst etabliert und wird schon seit Jahrzehnten eingesetzt. Mit diesen Erfahrungen und den topmodernen Maschinen ist eine qualitativ hochwertige Vorfertigung gegeben. Alles ist möglich. Mit der Vorfertigung werden eine kurze Bauzeit, eine genaue Planung der Termine und ein schneller Bezug möglich. Die kurze Bauzeit erlaubt zudem, die Zinskosten für den Bankkredit zu senken.

Gute Planung bei Holzsystembau ist zwingend und spart Kosten

Eine genaue Planung und ein hoher Vorfertigungsgrad verringern die Baukosten und verhindern kostspielige Improvisationen während des Rohbaus und des Ausbaus.